Bondage Fairies

Als Bondage Fairies mit ihrer durchaus eigenwilligen Mischung aus Punkrock, Indiepop und Electro-Clash mit 8-Bit-Sounds zum ersten Mal von sich Reden machten, wollten viele die Stockholmer nicht so recht ernst nehmen. Trotz oder gerade deswegen bleibt das Debutalbum “What You Didn’t Know When You Hired Me“ ein Insider-Tipp, den die einen abgöttisch liebten, andere belächelten. Ruhige Töne, ein zarter verwunderter Mann spielt leise Gitarre, der Folk-Moment, der die um ihn kauernden Zuhörer ergreift – genau, das sind die Dinge, auf man bei einem Bondage-Fairies-Konzert garantiert nicht treffen wird. Bondage Fairies machen eine ganz andere Ansage – und sind bei all dem sicher keine subtile Band. Man kann ihre Präsenz schnell erfassen, man wird schnell von ihr erfasst. Mit den halb putzigen, halb gruseligen Masken wirken sie wie extraterrestrische Irre irgendwo zwischen Rave, Ekstase und Freitag der 13. Ihre elektrische Version von Punk zieht sofort auf die Tanzfläche – und wenn keine da ist, macht man halt was platt, um auf den Trümmern abgehen zu können. Im Sommer 2017 erscheint das vierte Album der Band.

Pressbilder

      

Fotos von Anna Molin 2017

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