Frittenbude

19.06.2021
Frittenbude
Göttingen (DE)
Musa
19.06.2021FrittenbudeGöttingen (DE)
Musa
30.07.2021
Frittenbude
Hannover (DE)
KOMMRAUS – Die Sommerbühne
30.07.2021FrittenbudeHannover (DE)
KOMMRAUS – Die Sommerbühne
07.08.2021
Frittenbude
Oldenburg (DE)
Einfach Kultur Open Air
07.08.2021FrittenbudeOldenburg (DE)
Einfach Kultur Open Air
13. – 15.08.2021
Frittenbude
Großpösna bei Leipzig (DE)
Highfield Festival
13. – 15.08.2021FrittenbudeGroßpösna bei Leipzig (DE)
Highfield Festival
11.09.2021
Frittenbude
Friedrichshafen (DE)
FAB Festival
11.09.2021FrittenbudeFriedrichshafen (DE)
FAB Festival
17.06.2022
Frittenbude
Neuhausen ob Eck (DE)
Southside Festival
17.06.2022FrittenbudeNeuhausen ob Eck (DE)
Southside Festival
19.06.2022
Frittenbude
Scheeßel (DE)
Hurricane Festival
19.06.2022FrittenbudeScheeßel (DE)
Hurricane Festival
03.09.2022
Frittenbude
Wien (AT)
City Of Sound Festival
03.09.2022FrittenbudeWien (AT)
City Of Sound Festival

Eine simple Frage zu Beginn: Woran denkst du bei dem Wort „Frittenbude“? Vielleicht an eine ältere Frau im Kittel, die Currywurst und Pommes verkauft. Und das ist auch ein schönes Bild! Vielleicht aber auch an eine Band, die mit ihrer lebenslustigen Rebellion seit nunmehr 13 Jahren gegen die Erkenntnis ankämpft, dass das Leben nicht immer schön ist und dennoch zelebriert gehört. Widersprüchlich und immer fragend, süchtig nach Leben und der Sucht an sich, einvernehmlich unzufrieden mit den herrschenden Zuständen und dennoch latent glücklich. Das nun erscheinende Ergebnis dieser 13 Jahre und eines gemeinsamen Sommers im Studio heißt „Rote Sonne“ und ist ein Album, welches die angesprochenen Widersprüche der Band perfekt einfängt und wiedergibt: Mal kryptisch, mal plakativ ziehen sich die Texte des Sängers Johannes Rögner durch das stimmige aber experimentierfreudige Soundbild von Martin Steer und Jakob Häglsperger. Wut trifft auf Liebe, Sucht auf Klarheit und Aggression auf Lässigkeit. Denn zu wissen, dass man kämpfen muss, führt nicht automatisch zu Bitterkeit. Selten hat man dieses Lebensgefühl so deutlich gespürt wie auf ihrem neuen Album „Rote Sonne“.

Aus den Jungs, die ihr erstes von inzwischen fünf Alben im eigenen Jugendzimmer produzierten, sich durch die Jugendzentren und Clubs des Landes spielten und sich immer lieber den Höhen und Tiefen statt der Monotonie hingegeben haben, ist eine Band geworden, die trotz des jahrelangen Hypes zu ihren Überzeugungen steht: DIY, Haltung beweisen und kein Applaus für Scheiße. Nicht gerade die schlechtesten Prinzipien in dieser Musikwelt.

Pressebilder

Foto von Bastian Bochinski

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