shatten

Zwar auch schön grell, doch ungleich lauter als das Tageslicht, das uns Punkrock-Eulen doch der ewige Feind ist, kommen shatten aus Hamburg daher. Und wem sonst, wenn nicht Frontschwein und Pastorinnen-Tochter Lueam, schaut und hört man gerne einen Abend lang dabei zu, wie er seine ganz eigene Form des Gebetes und der Auseinandersetzung mit den Dingen anstimmt, die uns alle umgeben und umtreiben. An der Spitze seiner rotzigen, mit trotzig knarzigen Gitarrensounds und wummernden Basslinien bewaffneten, wiedererstandenen Band.
Wiedererstanden? Ja, denn FINDUS sind nun mal Geschichte. Ab jetzt werfen also shatten in leicht verändertem Line-Up lange Schatten auf die Welt der Club- und Festivalbühnen. Und wer hier nun altersmilde Klänge fürchtet, der/die/* sei beruhigt: Hier wird es bratziger und knarziger, direkter, giftiger und energetischer – und bleibt doch gewohnt detailgenial und verspielt. Ja, endlich bekommt Mensch einmal alles, was im schummrig bis gleißenden Bühnen-Licht zu finden man schon immer erhofft hatte: Angenehm gefährliche Soundklatsche. Ruppig gereiftes Gesinge. Vor Lässigkeit strotzende Songs.

 

shatten sei Dank: Hamburg brennt wieder.

 

Pressebilder

     

Fotos by Jenny Schäfer, 2021

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